Komm heraus aus ihr, mein Volk – Teil 6
Offb. 17,3-4; 5. Mose 8,2.16; Offb. 12,6
Daniel 2,31-35
31 Du, o König, schautest: und siehe, ein großes Bild! Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war furchtbar.
32 Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold, seine Brust und seine Arme aus Silber, sein Bauch und seine Lenden aus Bronze,
33 seine Schenkel aus Eisen, seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton.
34 Du schautest, bis ein Stein losbrach, (und zwar) nicht durch Hände, und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte.
35 Da wurde zugleich das Eisen, der Ton, die Bronze, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu aus den Sommertennen; und der Wind führte sie fort, und es war keinerlei Spur mehr von ihnen zu finden. Und der Stein, der das Bild zerschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.
Offenbarung 13,11-16
11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und es redete wie ein Drache.
12 Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlasst die Erde und die auf ihr wohnen, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.
13 Und es tut große Zeichen, dass es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen lässt;
14 und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben wurde, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig geworden ist, ein Bild zu machen.
15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Damit wir verstehen können, was es mit den Systemen, aus denen wir heraus kommen sollen, auf sich hat, wollen wir einmal den Traum Nebukadnezars von dem Bild der vier Tier-Reiche aus Daniel Kapitel 2 etwas näher betrachten.
In Daniel Kapitel 2 und 3 finden wir zwei Visionen, die wir vor Augen haben müssen, wollen wir das Bild des Tieres aus Daniel 2 und das Tier, das Johannes im Buch der Offenbarung Kapitel 13 sieht, verstehen. Oder anders gesagt: Wir müssen das erste Tier-Reich verstehen, damit wir auch das letzte Tier-Reich verstehen können.
Offenbarung 13,1-6.14
1 Und ich sah aus dem Meer (aus den Völkern) ein Tier (ein Reich) aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.
2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther (Leopard) und seine Füße wie die eines Bären und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
3 Und (ich sah) einen seiner Köpfe (möglicherweise das Wirtschaftssystem) wie zum Tod geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her.
4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier (diesem Reich/Land mitsamt seinem politischen Oberhaupt) gleich? Und wer kann mit ihm kämpfen? (Krieg führen?)
5 Und es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete, und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate zu wirken.
6 Und es öffnete seinen Mund zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt (und) die, welche im Himmel wohnen, zu lästern.
Das Geheimnis Babylon wird gleichgesetzt mit dem kommerziellen System Edoms. Edom ist „der Rote“ oder Rom. Das goldene Haupt des Tieres ist Babylon, und Babylon hat sich zusammen-geschlossen mit den eisernen Beinen Roms, die jetzt in ihren „Töchtern“ zu sehen sind – das sind die Systeme, die aus einer Mischung von Eisen und Ton bestehen.
Alle Reiche verlassen sich auf ihre kommerziellen Aktivitäten, um ihre Macht und Kontrolle zu finanzieren. Das ist möglicherweise auch der Grund, warum man Babylon vor allem mit Wirtschaft und Handel in Verbindung bringt. Doch letztendlich besteht nach Offenbarung 18,13 die „Ware“ Babylons aus Menschenseelen!!! Wenn sich die menschliche Seele auf Babylons Systeme stützt, hat diese Seele ihr Glaubensgewicht verschoben, und zwar vom Schöpfer auf diejenigen, die mannigfaltige Versorgung, d.h. den Lebensunterhalt, durch ihre jeweilige Regierung bereitstellen.
Es ist an der Zeit, sich Stück für Stück von diesen weltlichen Systemen der Unterstützung (des Lebensunterhalts und ihrer Kontrolle über den Menschen) abzukehren und anzufangen, sich in Bezug auf „Brot“ auf den Vater zu verlassen.
14 Und es (das letzte Tier – Rom) verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor (bzw. in der Gegenwart von) dem ersten Tier (Babylon) zu tun ihm gegeben wurde, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und (wieder) lebendig geworden ist, ein Bild zu machen. (die eine Weltordnung / ein Weltsystem)
Kommen wir zurück zum goldenen Haupt des Tieres Babylon.
In dem großen Bild, das Nebukadnezar in seinem Traum sah, war er selbst das goldene Haupt. In seiner Vision sieht er das Bild eines Mannes, dessen Haupt aus Gold ist. Dieses Haupt steht für das erste Königreich, das fallen wird. Babylon, die Große, ist gefallen, gefallen. Das Wort „gefallen“ steht an dieser Stelle zweimal. Das soll darauf aufmerksam machen, dass das anfängliche oder erste Babylon auch im letzten Tier-Reich noch präsent ist, denn in Offb. 13,14 haben wir gelesen, dass das letzte Tier verführerische Zeichen vor (d.h. in der Gegenwart von) dem ersten Tier, Babylon, tut. Und damit verführt es die Menschen auf der Erde. Das erste Tier-Reich des Bildes aus der Vision Nebukadnezars ist Babylon (der Löwe), das Löwen-Reich, und das letzte Tier-Reich ist Rom (ich nenne es einmal „das Monster-Reich“). Daniel beschreibt es in Kapitel 7 als „furchtbar, schreckenerregend und außergewöhnlich stark mit eisernen Zähnen“. Es frisst, zermalmt und zertritt.
Babylon wird also fallen, fallen. Babylon ist in der Vergangenheit gefallen, und Babylon wird in der Zukunft wieder fallen, und zwar indem Rom fällt. Denn Rom ist Teil des einen Bildes. Es ist nur e i n Bild. Dass es das Bild eines Menschen ist, zeigt, dass diese Tier-Reiche eine Art Einheit bilden. Das können wir besser verstehen, wenn wir die erste Vision Nebukadnezars zuerst betrachten – die Vision, in der er selbst das goldene Haupt ist (der Löwe). Die silberne Brust mit den Armen ist Medo-Persien (der Bär). Der Bauch und seine Lenden aus Bronze beziehen sich auf Griechenland (den Leoparden). Zum Schluss sieht Nebukadnezar die eisernen Schenkel und Beine Roms. Doch dieses Tier (ohne Tier- Namen), Rom, ist ein schreckliches Monster, ein Mischmasch oder Konglomerat, das sich aus allen drei vorherigen Tieren (Reichen) zusammensetzt (Offb. 13,2).
Wenn Babylon fällt, fallen alle Tier-Reiche mit ihr, denn es ist ja nur ein Bild: 4 Reiche, aber 1 Bild. Alles – angefangen bei Babylon, über Medo-Persien, über Griechenland bis hin zu Rom und jedem System innerhalb der Nationen – alles wird fallen. Wenn das goldene babylonische Haupt fällt, fallen auch die römischen Füße. Wenn die römischen Füße fallen, fällt auch das goldene, babylonische Haupt. Es wird fallen, fallen: das erste Reich und auch das letzte Reich. Wenn das letzte Tier (Rom) seine Zeichen vor dem ersten Tier (Babylon) tut, müssen beide fallen, fallen! Babylon und Rom – das erste und das letzte. Die Füße gehen dorthin, wo das Haupt sie hinschickt. So funktioniert der menschliche Leib, und so funktioniert auch das Tier.
In Offb. 14,8 lesen wir: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt …. Wir haben gesehen, dass die Wiederholung des Wortes „gefallen“ zeigt, dass Babylon sozusagen zweimal fällt, und zwar in dem ersten Tier-Reich, Babylon, und dem letzten Tier-Reich, Rom. In Jesaja 21,9 u. 11 spielt Jesaja auf das letzte Tier-Reich an: 9 „Gefallen ist Babel, es ist gefallen, und alle Bilder seiner Götter sind zu Boden geschlagen!“ 11 „Dies ist die Last zu Edom: Man ruft zu mir aus Seir….“ Edom und Seir bezieht sich auf Esau, und Esau, „der Rote“, entspricht dem letzten Tier-Reich – Rom, was wir oben schon angesprochen haben. In Offb. 17,3 sehen wir, dass Babylon, das goldene Haupt oder das erste Tier-Reich des Bildes, auf einem (scharlach)roten Tier, „dem Roten“ oder Rom sitzt. Wir sehen also, dass es hier um das Römische Reich geht. Jetzt sagst du vielleicht: Das Römische Reich?? Das gibt es doch gar nicht mehr. Das stimmt aber so nicht. Warum nicht? Weil die Systeme dieser vier Reiche in den Nationen erhalten geblieben und dort sogar noch weiterentwickelt worden sind. Die Nationen haben Elemente oder Systeme aus jedem der Tier-Reiche übernommen und halten jetzt daran fest. Demnach ist das Römische Reich also nicht total verschwunden.
Als Daniel Nebukadnezar die Vision der vier Königreiche auslegt, erklärt er ihm, dass er – Nebukadnezar – das goldene Haupt ist, er aber von Medo-Persien besiegt werden wird; dass Medo-Persien wiederum von Griechenland besiegt werden wird und Griechenland von Rom. Nachdem dann auch das Römische Reich zerbrochen ist, erscheinen die Nationen auf der Bildfläche. Obwohl zerbrochen, lebt das Römische Reich dennoch weiter. Wie? Es lebt weiter in den Systemen, die es an die Nationen der Erde weitergegeben hat. Das heißt, dass das Tier Rom jetzt durch die Systeme in den Nationen weiter wirken kann – es braucht dazu nun kein spezielles Land mehr. Es verseucht jetzt alle Nationen.
Dieses Bild der Vision Nebukadnezars von den vier Reichen ist das Bild eines Menschen und gleichzeitig auch das Bild des Tieres. Das Tier bezeichnet ein Reich, wobei das letzte oder vierte Reich des Bildes dann Rom ist. Die aus Eisen und Ton gemischten Füße dieses Bildes stehen für die Systeme, die sich über die ganze Welt ausgebreitet haben und so zu einer Art „Weltreich der Systeme“ geworden sind. Dieses Weltreich der Systeme (dieses letzte Tier also) hat neben vielen, vielen anderen Systemen das System der Wirtschaft und des kommerziellen Handels, welches das wichtigste und oberste der Systeme ist, unter seiner Kontrolle.
Kommen wir zurück zu Nebukadnezar. Weil Nebukadnezar nicht „verlieren“ wollte, hat er seine Vision von den vier Reichen schnell einmal seinem Wunsch nach einem bleibenden, ewigen Reich „angepasst“. Dafür lässt er ein Bild machen, das in seiner Gänze aus Gold ist. Sein Gedanke dahinter: Wird sich jetzt jeder Vertreter aus den verschiedenen Nationen vor M E I N E M goldenen Bild beugen und dieses Bild, das in seiner Gänze aus Gold ist, anbeten, wird mich das zum Herrscher über die ganze Welt, einschließlich Israel, machen. Wir wissen, dass das nicht geklappt hat. Nebukadnezar hat zwar „vorübergehend“ Buße getan, Gott musste ihn dazu aber erst einmal völlig zerbrechen.
Dieses Prinzip des Zerbrochen-Werdens finden wir auch im Buch der Offenbarung wieder. Dort ist die Rede von Menschen, die nicht Buße tun wollen, Menschen die „lauwarm“ sind und darüber Buße tun sollten. Möglicherweise kennst du Jeschua, bist aber lauwarm, wenn es darum geht, IHN zu lieben und Seine Gebote zu halten. Wenn das so ist, dann tue Buße!! Willst du vor dem in Offenbarung beschriebenen Gericht bewahrt werden, musst du jetzt Buße tun. Schiebe es nicht auf, denn ansonsten wird Jeschua dich aus seinem Mund ausspeien. Die Offenbarung beschreibt Menschen, die einfach nicht Buße tun wollen, sich aufgrund ihrer Lauheit abwenden und das Bild des Tieres (die Systeme) anbeten. Aus diesem Grund werden sie zerbrochen, wie auch Nebukadnezar völlig zerbrochen wurde.
Wir sahen: Edom ist Rom, das letzte Tier-Reich. Und seine Füße, die auf der Erde stehen, sind mit Ton vermischt, d.h. mit den Völkern dieser Erde. Diese Füße und Zehen aus Eisen und Ton stehen für die beiden letzten Systeme, die aus den zwei eisernen Beinen hervorgekommen sind. Man kann diese Systeme zurückverfolgen vom Römischen Reich bis zum Heiligen Römischen Reich, das sich „ausgesamt“ hat und aus dem dann Tausende und Abertausende (wahrscheinlich noch weitaus mehr) von Systemen hervorgekommen sind, Systeme wie Religion, Regierungen, Militär, Politik, Bildungswesen, Medizin, Medien und, und, und. Und jedes einzelne dieser Systeme bindet die Menschen an sich. Oftmals bekämpfen sich diese Systeme auch untereinander, um sich gegenseitig zu zerstören; oder das eine versucht sich das andere einzuverleiben.
Wir leben im „zweiten babylonischen Exil“ und werden hier unter den Nationen von den Töchtern Roms in ihren tierischen Systemen gefangen gehalten.
Israel aber hat die Möglichkeit aus dem Exil, aus der Nacht, in der wir uns befinden, heraus zu kommen und frei von dem Tier und seinen Systemen in den anbrechenden Morgen zu gehen – frei von dem Tier und von Babylon, der Großen, den Füßen und dem Haupt des Bildes.
Die Tier-Reiche der Welt fahren ihren Kurs. Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom sind zwar aufgestiegen, sie sind aber auch wieder gefallen. Wir befinden uns heute auf der „Bild-Position“ der eisernen und tönernen Füße Roms. Unsere gegenwärtige Generation ist immer noch mit vielen Systemen der Töchter-Reiche Roms vermischt. Wenn wir aus Babylon herauskommen, kommen wir heraus aus dem gesamten Bild der Tier-Reiche. Komm heraus aus ihr, mein Volk!
Die Systeme Roms spiegeln sich – wie wir schon sahen – in den Nationen auf der ganzen Welt wider: z.B. im Militär, in der Wirtschaft, in der Politik, in der Regierung, in der Philosophie, in der Medizin, im Bildungswesen, im Sport usw. Und jedes Tier-Reich hat seine ihm eigenen Systeme an das nachfolgende Reich weitergegeben, damit sie von dem Nachfolger einverleibt und weiterentwickelt werden konnten. Und gleichzeitig hat jedes dieser Reiche Jerusalem zerstört!
Wer sich aus Israel oder den Nationen an dieses rote Tier (Rom mit seinen Systemen) klammert und auf diesen Systemen der Kontrolle über die Nationen „sitzt“, wird unter das in der Offenbarung beschriebene schreckliche Gericht fallen.
Offenbarung 6,15-17
15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Mächtigen und jeder Sklave und Freie verbargen sich in die Höhlen und in die Felsen der Berge;
16 und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!
17 Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorns. Und wer vermag zu bestehen?
Während alles zerbricht und die Systeme zerschlagen werden, verkriechen sich die bösartigen Menschen in die Höhlen und Felsen, d.h. in die von ihnen gemachten Systeme. Dadurch dass diese Systeme, in denen sie sich verstecken, zerschlagen werden, wird ihre „Nacktheit“ hinsichtlich ihrer Bosheit mit der sie diese Systeme betreiben und betrieben haben, offengelegt, d.h., sie werden völlig bloß- und ins Licht gestellt. Auch ihre sogenannte „Einheit“, die durch die Systeme gegeben war (internationaler Handel und Verkehr; Handels-Abkommen und sonstige Abkommen), ist mit dem Zerschlagen der Systeme ebenfalls zerschlagen worden (die Füße sind dabei, zu zerbröckeln).
Am Schluss wird das Bild zerschlagen von dem Stein, dem König Messias. Und alle Reiche, die mit dem goldenen Haupt, Babylon, verbunden sind, werden fallen – vom Kopf angefangen bis hin zu den Füßen!!!! Halleluja!!!
Noch ein kurzes Schlusswort zu diesem Teil.
Bei dem ganzen, ich will es einmal „System-Problem“ nennen, geht es um einen ganz bestimmten Angelpunkt, um den sich alles dreht: V E R T R A U E N
Die Systeme wollen nicht nur von Gott ablenken, sie wollen ihn total „ausschalten“, ihn ersetzen (und haben das sichtlich auch getan). Wir sollen unser Vertrauen ganz auf sie setzten, auf die „Götzen-Systeme“. Götzen wollen immer Gott ersetzen, sie stellen sich immer über Gott, und wollen den Menschen ganz unter ihre Kontrolle bringen. Aus diesem Grund bringt Gott dann eine Hungersnot, eine Wirtschaftskrise oder eine Plage, damit der Mensch sich besinnt und erkennt, dass er sich auf diese Systeme wohl doch nicht verlassen kann. In der Politik z.B. geben Politiker vor, die Lösung für die oben genannten und auch alle anderen Probleme der Welt zu haben. Und deshalb soll man sie auch wählen. Im Grunde ist das nichts anderes, als dass sie sich zu Gott machen, indem sie eine sogenannte Lösung anbieten. Wir werden aufgefordert, uns auf sie zu verlassen, und sollen Gott dabei ganz außer Acht lassen. Das ist der Machtkampf in diesem Universum. Hinter allem steht die Frage: Auf wen oder was verlasse ich mich? Wem vertraue ich (siehe dazu ausführlich – Teil 5).
Noch eine Warnung:
Babylon ist eine Hure, und wer einer Hure anhängt, ist ein Leib mit ihr.
Kommen wir aus dem Geist der Hurerei heraus und hängen nur dem Herrn an, dann sind wir ein Geist mit ihm.
1. Kor. 6,17
Wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr. Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.
Komm heraus aus ihr, mein Volk!
E.K.
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