Startschuß: Die 70. Woche des Propheten Daniels
Startschuß: Die 70. Woche des Propheten Daniels

Ich blicke auf eine reich gesegnete Pessachwoche zurück, in der ich (Emuna) tief beschenkt worden bin durch Erkenntnisse verschiedener Zusammenhänge und persönliche Prophetien, die aber nicht nur mich betreffen, sondern unseren Dienst und insbesondere das Torahhouse – und dadurch alle, die mit uns im Torahhouse stehen.
Historisch gesehen haben wir ein herausragendes Pessachfest hinter uns. Dieses Pessachfest erinnert uns wie kein anderes an das erste Pessach in Ägypten. Während die Israeliten, jede Familie in ihren Häusern, die Instruktionen YHWHs für das Einsetzen der Pessachfeier durchführte, wütete draußen im Land die zehnte Plage. Dieses Mal wütete die Plage des Corona-Virus global, während weltweit sehr viele Familien in ihren Häusern Pessach feierten. Ministerpräsident Netanjahu verhängte für die Pessachnacht für alle Israelis eine absolute Ausgangssperre, was noch einmal mehr an YHWHs Einsetzungsanweisung für das erste Pessach, in den Häusern zu bleiben, erinnerte.
Die Erzählungen der Torah sind wunderbare Bücher, welche göttliche Weisheit atmen und tiefe Konzepte und Blueprints nicht nur für unser Leben, sondern auch für ganze Nationen und den Verlauf deren Geschichte enthalten. Sie enthalten Prinzipien, die Zeiten und Generationen überdauern. Die Feier von Pessach ist daher auch eine ewige Ordnung und ein Blueprint unserer Erlösung.
Und es gibt keine Erlösung ohne Gericht. YHWH richtete die Nation Ägypten, ehe Er den Israeliten Erlösung schenkte und sie hinausführte. Yeshua nahm unsere Strafe des Gerichts auf uns, ehe Er uns – jedem, der es in Anspruch nimmt – Erlösung schenkte. Kann es sein, dass jetzt, wo das Gericht YHWHs weltweit zu sehen ist, Er unsere Erlösung – Rückführung aus den Nationen nach Israel – vorbereitet? Die Geschichte des Auszugs aus Ägypten legt diese Schlussfolgerung nahe. „Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Elohim holt wieder hervor, was vergangen ist.“ (Prediger 3,15)
Es sieht so aus, dass wir mit dem diesjährigen Pessachfest in die Zeit der persönlichen Vorbereitung für den großen Auszug, den größeren Exodus, eingetreten sind – das heißt jedoch nicht, dass es sehr bald soweit sein wird. Was dies im Einzelnen heißen könnte, werden wir uns in einem weiteren Artikel anschauen.
Wie lange die Vorbereitungszeit noch dauern wird, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau, wobei eine Hilfestellung die Zyklen der Schmitta-Kreisläufe sind. Ein Schmitta-Jahr ist das siebte Jahr in einem 7-Jahres-Zyklus. Und was ist naheliegender, als dass die letzten sieben Jahre, die 70. Woche von der Daniel spricht, in einem 7-Jahres-Zyklus liegen? Mit anderen Worten, es ist nichts als naheliegender als dass die Trübsalszeit in YHWHs Kalender in einem Schmitta-Zyklus liegt.
Ein 7-Jahres-Schmitta-Zyklus beginnt immer an Yom Teruah/Rosh Hashana
(Empfehlung: Jonathan Cahn: Das Geheimnis der Schmitta
https://media.worldwidewings.de/produkt/das-geheimnis-der-schmitta/)
Schmitta-Zyklen:
2015-2022 begann Rosh Hashana 5776 – 2015/2016 / In diesem Zyklusbeginn erschienen die Blutmonde zu den Festen YHWHs als Zeichen des Aufwachens
2022-2029 beginnt Rosh Hashana 5783 – 2022/2029
2029-2036 beginnt Rosh Hashana 5790 – 2029/2030
Die 7 Jahre Trübsalszeit haben nicht im Jahr 2015 begonnen, so läuft dieser 7-Jahres-Zyklus aus. Der nächstmögliche Beginn könnte dann für eine 7-jährige Trübsalszeit mit Beginn in 2022 sein, die Mitte nach 3 ½ Jahren wäre dann Pessach 2026.
Startzeichen für den Beginn der Trübsalszeit ist das Wort aus Daniel 9,27:
„und stark machen wird er einen Bund für die Vielen, eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Greueln (kommt) ein Verwüster, bis festbeschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.“
Könnte es sein, dass der jetzt vorliegende 500 Seiten starke „Friedensplan“ doch noch ratifiziert wird?
Ich empfehle euch sehr hierzu das Video: Gottes Zeitplan für die Welt – Israel die Uhr Gottes
Vortrag: Gottes Zeitplan für die Welt – Israel die Uhr Gottes
Nachtrag: Zur Aussage des Referenten, dass Yeshua am Karfreitag gestorben ist, empfehle ich meinen Artikel zu lesen – aber diese nicht haltbare Karfreitags-Aussage (Unser Wissen ist Stückwerk … 1. Kor. 13,9)
ändert nichts an dem Gesamtinhalt.
Emuna
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Michael
14. April 2020 @ 19:21
Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf den verlinkten Vortrag “Gottes Zeitplan für die Welt – Israel, die Uhr Gottes”!
In der Thematik, wie man was berechnen kann, wenn es um konkrete Tage geht, bin ich leider nicht so firm. Aber mich würde interessieren, welchen Einfluss es auf die Erkenntnisse bzw. Darstellung in dem oben angeführten Vortrag hat, wenn vom Vortragenden behauptet wird, dass die Kreuzigung an einem Freitag stattgefunden haben muss, obwohl die biblischen Zusammenhänge von AT und NT und die Behauptung Jeschuas, die er in Mt 12,39-40 abgibt, das offensichtlich ausschließen und die Kreuzigung eher an einem 4. Tag der Woche (= Mittwoch) stattfand. Es haben schon unzählige Menschen festgestellt, dass man von Freitag Spätnachmittag bis Sonntag Morgen nun mal keine drei Nächte und drei Tage, also insgesamt um die 72 Stunden zusammenbekommt.
“Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona.
Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.” (Mt 12,39-40, vgl.
Wir Menschen, jeder von uns, kann verkehrt liegen. Aber trotzdem stelle ich mir die Frage – sollte der Vortragende an diesem Punkt von einer falschen Annahme ausgehen bzw. keine Erkenntnis haben -, inwieweit ich den Rest seiner Ausführungen ernst nehmen kann. Denn es heißt doch vom prophetischen Wort:
“Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.” (2. Petrus 1,19)
Und das schließt die prophetischen Aussagen Jeschuas mit ein. Wie seht Ihr das?
Seid reich gesegnet!
emuna
14. April 2020 @ 19:26
Lieber Michael,
danke für diesen Kommentar – auf den ich eigentlich schon gewartet habe. Mir ist dies auch aufgestoßen – ich habe aber dennoch den Link gepostet, weil ich den Vortrag und die Ausarbeitung ansonsten sehr gut finde. Er sprach ja von zwei oder drei Tagen Differenz und das kommt dann dennoch hin. Die wesentlichen Aussagen bleiben dennoch bestehen und er zeigt sehr gut in seinen Ausführungen, wie nahe wir wirklich dran sind.
Schabbat Schalom
Emuna