Torahhouse – betend vernetzt – Emuna – 24.8.2019
Torahhouse

„Meine Lippen sollen loben, wenn du mich deine Rechte lehrest.“ (Psalm 119,177)
Ganz besonders berührt haben uns die vielen Zusagen und eure Bereitschaft, ins Torahhouse zu kommen und mit uns Gottes Namen und Seine Gesetzgebung zu ehren. Einige haben uns mitgeteilt, dieses Anliegen ebenfalls von Gott aufs Herz gelegt bekommen zu haben und eine Beterin habe auch eine Zahl gesehen, wie viele Beterinnen und Beter ins Torahhouse kommen werden. Auch wenn sich viele bei uns anmelden, werden wir die Anzahl der Beter nie wissen, da sich auch Beter/-innen mit ihren Hauskreisen angemeldet haben, ohne die Anzahl zu nennen.
Andere wiederum haben bereitwillig unseren kleinen Flyer an Geschwister weiter gemailt oder per whatsApp versandt.
Wir beten dafür, dass sich noch viel mehr registrieren werden.
Wenn ihr Eindrücke im Gebet bekommt oder ein sonstiges Anliegen oder Erlebnis habt, schreibt uns. Vielleicht einfach mit eurem Vornamen unterschreiben, dann können wir uns so in der Beter-Community, die über die Wochen und Monate hoffentlich zusammenfindet, erkennen bzw. ein wenig kennenlernen.
Ich möchte euch ein bisschen in meinem ersten Gebetsabend mit hineinnehmen.
Ich war an diesem Abend allein und saß bereits eine halbe Stunde vor Beginn auf der Terrasse. Dann stellte ich fest, dass es sehr wichtig wäre, wenn so viele von euch, wie möglich, um 21.00 Uhr Schofar blasen würden. Wäre es euch möglich? Da ich nicht Schofar blasen kann, habe ich ein Schofarblasen auf youtube abgespielt. Es war eine sehr feierliche Stimmung und der Abendhimmel war besonders schön rötlich gefärbt. Als ich zu beten anfing und dem Vater für Seine wunderbare Gesetzgebung dankte und ihn bat, dass ER in unserem Land Seine Gerechtigkeit wiederherstellen möge, flog just in diesem Moment eine winzig kleine Vogelschar vorbei. Schnell zählte ich sie – es waren 5 Vögel! Fünf ist die Zahl für Gnade, mein Herz jubelte. Es war einfach besonders, weil die ganze Zeit, in der ich auf der Terrasse saß, keine Vögel vorbeigeflogen sind. Gefolgt wurde diese Vögel in einem größeren Abstand von einer Formation aus 7 Vögeln und danach 2 weitere Vögel. Später am Abend flogen sie noch einmal am Himmel.
Langsam ging das Abendrot in die Dämmerung über und eine Weile konnte ich mit brennender Kerze vor meiner Bibel einige Verse aus Psalm 119 lesen, bis es so dunkel wurde, dass ich ins Zimmer ging, um dort weiterlesen zu können und weiter zu beten.
Nach meiner Gebetszeit ging ich nochmals auf die Terrasse und plötzlich habe ich ein Wunder erlebt. Ich hörte aus dem Garten links von mir das Zirpen der Grillen. Ich konnte es nicht fassen. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was daran so besonders ist? Ich will es euch berichten. Ich war vor Wochen mit einem meiner Söhne und seiner Frau spät am Abend spazieren. Sie sprachen dann von dem lauten Zirpen der Grillen. Ich habe es nicht gehört. Beide konnten es nicht glauben und waren sehr betroffen. Ich nahm mir vor zum Ohrenarzt zu gehen. Und just an diesem Abend im Torahhouse hörte ich das Zirpen der Grillen wieder. Könnt ihr euch meine Freude und Dankbarkeit vorstellen?
Danke für euer Engagement für Sein Königreich.
Schreibt an office@worldwidewings.de
Seid alle reich gesegnet mit dem sehr passenden Song von Joshua Aaron: When the sun has set on a Friday night bringing peace into your home (Torahhouse), families will gather all around singing ‚Shabbat Shalom‘, everybody sing ‚Shalom, Shalom, Shalom‘ …
Emuna
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Frank Hegemann
30. August 2019 @ 16:30
Liebe Geschwister!
Herzlichen Segen aus Wien. Ich wohne 50 Meter von einer Gedenkstätte für die zweitgrößte Synagoge Wiens entfernt (Turnertempel, 1938 von den Nazis in der Pogromnacht abgebrannt). Ich werde heute Abend dort Erev Schabbat blasen; allerdings bereits gegen 19 Uhr. Zum einen wird es in Wien früher dunkel und zum anderen handelt es sich um ein Wohngebiet, wo auch kleine Kinder wohnen.
Bezüglich Torah bat Emuna mich darum einen Gedanken mit Euch zu teilen. Er basiert auf den Hebräischen Buchstaben.
1.) T (taw) für Bund = Grundlage der Torah ist der Bund mit Yeshua;
2.) R (rosch) für Gott, Kopf, den Höchsten = Kopf und Mitte der Torah ist Elohim;
3.) H (hey) für Offenbarung, Geist = Herz der Torah ist der Ruach HaKodesh.
4.) taw ist der Letzte Buchstabe des Alphabets und aleph der Erste. Yeshua ist Anfang und Ende,
5.) H ist außerdem der fünfte Buchstabe des Alphabets und steht sowohl für Heiligen Geist wie auch für Gnade. Ich schließe mich der Deutung hinsichtlich der fünf Vögel an.
6.) Die sieben Vögel interpretiere ich als “Vollkommenheit Gottes” bzw. die sieben Geister Gottes lt. Jesaja 11; die zwei Vögel als die beiden Häuser Juda und Israel auf ihrer gemeinsamen Alijah zu Yeshua.
emuna
1. September 2019 @ 8:05
Lieber Frank,
danke für deine Ausarbeitung zum Wort “Torah” und deine Interpretation der zwei Vögel
als die beiden Häuser, Juda und Israel – sehr speziell.
Ich freue mich sehr darüber, dass du in Wien für unser Torahhouse Schofar bläst! Danke für deinen
Einsatz.
Eine segensreiche Woche
Emuna