7 Comments

  1. Andreas Heller
    28. Oktober 2021 @ 19:28

    Shalom Naphtali,

    schöne Gedanken von dir.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das Geld im Millenium nur noch eine Rolle unter den Heiden spielt bzw. im Austausch des Volkes Gottes mit den Heiden (die versuchen noch ihr eigenes Süppchen zu kochen und nicht zum Laubhüttenfest nach Zion ziehen usw.). Wenn die Gläubigen sich wirklich als Mishpacha verstehen, sollte auch die Vermittlung über das Geld überflüssig sein.
    Im Geld ist ja ein bestimmtes Quantum an menschlicher Arbeit enthalten. Ich denke da an das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matt. 20). Alle Arbeiter erhalten den gleichen Lohn, unabhängig von ihrer geleisteten Arbeit. Das sprengt schonmal unsere Vorstellungen, die uns vom System heutzutage beigebracht werden.
    Aber wie wir den Vater mit einer Gabe, einem Geschenk, einem Opfer ehren, so können wir das doch auch untereinander. Der Lohn ist dann das ewige Leben.

    Shalom sei mit dir und deiner Familie,
    Andreas

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  2. Dietmar Ullmann
    28. Oktober 2021 @ 19:53

    Das “zukünftige Reich”, wie Du schreibst, kennt kein Geld, wie das vor dem Sündenfall auch nicht angedacht für das Leben auf diesem Planeten einer Menschheit innerhalb des Schöpfungsauftrages.
    Wozu Geld in einer Welt der Liebe des VATERS, wo es keinen Egoismus mehr gibt? Es wird der Mensch sich neu verstehen und endlich begreifen, dass er nicht sich lebt sondern dienend der Schöpfung.
    Und das alle Menschen gemeinsam eines ewigen Sein, weil es den Tot nicht mehr gibt – siehe Buch der Offenbarung.
    Das wünsche ich selbst auch Euch durch die baldige Rückkehr JESUS.
    Dietmar

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  3. Naphtali
    29. Oktober 2021 @ 10:00

    Lieber Andreas, lieber Dietmar,

    vielen Dank für eure Ergänzungen.

    Es ist eine spannende Thematik, wie wir das messianische Reich tatsächlich erleben werden. Ich habe da keine definitive Antwort, glaube aber, dass wir durch die Torah eine Blaupause dafür bekommen.

    Bei meinem Artikel habe ich mich an den Beschreibungen der Torah orientiert und dort spielt eine Art Tauschmittel oder auch “Lösegeld” durchaus eine Rolle.

    Doch wir werden sehen, wie sich alles genau gestalten wird und ich denke, wir alle werden große Überraschungen erleben.

    Schalom
    Naphtali

    Reply

  4. Michael
    29. Oktober 2021 @ 19:17

    Ergänzung?!? Wenn ich´s ´mal richtig verstanden habe, so ist eine weitere Form der “Geldschöpfung” die Kreditvergabe durch Geschäftsbanken. Deshalb wohl auch der Begriff des “Schuldgeldes”.

    “Denn die Funktion als Wertspeicher erfüllt der Euro definitiv nicht.” Ich würde sagen, die Wertspeicherfunktion ist ausgesprochen suboptimal [wie übrigens bei jedem Fiatgeld!] und letztlich zeitlich begrenzt (durch Währungsreform u./od. (vorheriger) Hyperinflation.

    Dieses Phänomen findet man aber auch bei den diversen Edelmetallen, wenn auch in einem “gesunden” Bereich – Wertschwankungen und eine gewisse Inflation gibt´s auch dort. Egal, ob im ersten Fall durch Manipulation oder “normale” (?) Einflüsse bzw. durch weitere Au-/Ag-Förderung / “Findung” dieser Metalle.
    Exkurs: (Privat-) Geld auf der Bank (Girokonto etc.) gehört dieser, solange es nicht abgehoben ist. Deshalb der dringliche Tipp: Nur so wenig dorthin “auslagern”, wie (für Überweisungen) unbedingt nötig! Shlm Michael

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  5. Matthias
    30. Oktober 2021 @ 11:05

    Shalom Naphtali,

    vielen Dank für Deine Erläuterungen.
    Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit dem Geldsystem beschäftigen um nicht getäuscht und verführt zu werden.
    Durch deinen Beitrag verstehe ich auch Lukas 20, 22 ff besser. Wir sollen dem Kaiser gehen, was seines ist. Es ist nicht unser Geld und sollte auch nicht die entscheidende Rolle spielen, da ER etwas besseres für uns hat.

    Dein Beispiel mit der Insel nach Gottes Vorstellung finde ich schön erläutert, aber was ist wenn ein Sturm kommt und alle Obstbäume kaputt macht?
    Auf einmal ist Obst rar und mehr wert als die anderen Dinge. Um dem zu entgehen würden sich alle auf die Muscheln stützen und das würde zu einer Überfischung und somit einer erneuten Materialknappheit führen. Im Endeffekt wird der Obstbauer mehr verlangen als er sollte.
    Ich möchte damit darauf hinweisen, dass es nicht zwingend darum geht ob Zinsen erhoben, Gesetze verabschiedet oder Menschen manipuliert werden. Aus meiner Sicht ist die Gier das Übel im Finanzsystem. Jeder schaut nur nach sich und will besser da stehen als der Andere.
    Die Lösung ist für mich nicht der Sozialismus in dem alle Gleich sind, sondern eine Gemeinschaft in der jeder seinen nächsten liebt und nicht ausbeutet oder ausnutzt.
    Ich hoffe, dass wir dies einmal erleben dürfen.

    Schalom Matthias

    Reply

    • Naphtali
      30. Oktober 2021 @ 19:18

      Lieber Matthias,

      vielen Dank für Deine Ergänzung.

      Das Schöne an Gottes Reich ist, dass es nur von Menschen besiedelt sein wird, die sich und ihr Herz freiwweillig verändern lassen wollen. Insofern wird auch die Gier dort keinen Platz haben.

      Ich glaube ganz fest, dass wir eine Gesellschaft erleben werden, in der niemand mehr ausgebeutet wird, denn das ist die uns offenbarte Wahrheit!

      Liebe Grüße
      Naphtali

      Reply

  6. Matthias
    1. November 2021 @ 14:27

    Shalom Naphtali,

    Danke.
    Da freue ich mich riesig darauf und hoffe ein Teil davon sein zu dürfen.
    Besonders gut finde ich das “freiwillig verändern lassen wollen”.
    Eine wichtige Sache um in seiner Liebe zu gehen.
    Danke nochmals.

    Liebe Grüße
    Matthias

    Reply

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